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Ein überdauerndes Kunstwerk

Ein Meisterwerk der Spätrenaissance

Die Hilpoltsteiner Residenz ist ein authentisches Zeugnis spätrenaissancezeitlicher Fürstengeschichte. Besonders der qualitätvolle Stuck ist selten in dieser Gänze und Originalität erhalten. Profilhinterschneidungen und plastische Elemente, die vollplastisch aus den Deckenreliefs in den Raum hinunterragen, zeigen die Virtuosität der Handwerker. Aufgebaut in einem aufwändigen Schichtprozess werden Staketen und Spriegel mit geschmiedeten Raiffnägeln auf die Deckenbalken aufgebracht, mit von Stroh gemagertem Lehm ausgeformt und durch mit Tierhaaren armiertem Stuckgips (Kalk u Schwefel) überzogen. Schließlich werden die klaren Formen aus dem vormodellierten Bild geschnitten und mit feinstem Stuckgips überzogen. Rechnungen weisen unglaubliche 149 Pfund Tierhaare vom örtlichen Lederer nach, vmtl. Kälberhaar. Noch heute lässt sich durch diese perfektionierte Technik der Repräsentationsgedanke des Pfalzgrafen von Pfalz-Hilpoltstein nachvollziehen. Für die Stadt war hier nicht nur der Verwaltungssitz, sondern auch überregionaler Austausch am Puls der Zeit.

Ausstattung

Aus dem Jahr 1624 haben sich zahlreiche Rechnungen erhalten. Es scheint, als wollte der Fürst die Bauarbeiten zur Hochzeit vorantreiben. Zwischen 1619-1626 sind 26 unterschiedliche Handwerksgewerke überliefert. Die Innenausstattung verantworteten maßgeblich:

Glaser, Kleiber, Maler, Drechsler, Tüncher, Kalkschneider, Hafner, Seidensticker, Tapezierer, „goldtarbeittern“, Bossierer und Schreiner.

In den Rechnungen sind 35 Personen namentlich genannt. Dabei handelt es sich üblicherweise nur um Meister. Werkstätten, Lehrlinge oder Gesellen wurden nicht aufgeführt. Rohstoffe, Manpower und Know-How bezog Johann Friedrich sicherlich direkt aus der Stadt, aber auch von mehr als zehn Orten um Hilpoltstein: Heideck, Roth und Schwabach sowie Ansbach, Sulzbach, Nürnberg, Solnhofen, Heidenheim und Höchstädt. Dabei wählte Johann Friedrich präzise aus. Nur die besten Handwerker schienen ihm passend. So reiste der Neuburger Hofmaler Mang (Magnus) Kilian extra an. Auch der Kalkschneidermeister fällt auf. Er ist als Heinrich Kuen genannt. Er und sein Bruder Johann erlernten ihr Handwerk in der selben Werkstatt und arbeiteten in Hohenlohe/Langenburg, Altenmuhr, Rügland und im Nürnberger Rathaus. Zur Zeit der Hilpoltsteiner Baustelle war Johann Kuhn in Hersbruck tätig. Ein weiterer Kalkschneider ist mit Grünewaldt benannt. Die Stuckarbeiten vor Ort sind jedoch so umfangreich, dass eine ganze Werkstatt zur Erstellung nötig war! Sie sind für das heutige Gesamterscheinungsbild prägend. Welchen Einfluss Johann Friedrich darauf hatte? Es sind vor allem zwei Themen dargestellt, mit denen er sich persönlich identifizieren konnte, die Jagd und die Gestirne. Allerdings wurde dieses typische Bildprogramm nicht zufällig gewählt.

Kontakt

Frau Julia Isenberg
Telefonnummer: 09174 978-117

Frau Doreen Meister
Telefonnummer: 09174 978-502

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