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Familienpolitik -das Haus Pfalz-Neuburg

Familie

Eine strategische und wohlkalkulierte Heiratspolitik vernetzte seit jeher die Herrscherhäuser Europas miteinander. Dies sorgte für Stabilität und Erweiterung von Macht und Territorien.

Der Titel ist alles

Der Wirkungsbereich eines Amtsträgers drückte sich maßgeblich in seinem Titel aus. Die neugegründete Wittelsbacher Seitenlinie Pfalz-Neuburg erhielt den erblichen Titel Pfalzgraf. Galt der Pfalzgraf ursprünglich als Vertreter des Königs und stand auch dem Hofgericht vor, gab es später für jedes Herzogtum des Heiligen Römischen Reiches einen Pfalzgrafen. Seine Aufgabe war es, das Königtum zusammenzuhalten. Der einflussreichste Pfalzgraf war der „Pfalzgraf bei Rhein“, der als Stellvertreter des Königs fungierte, auch bei Gericht. Er zählte bereits im Mittelalter zu den sieben Kurfürsten, die den König „kürten“, also ihn wählten. Der Hilpoltsteiner Fürst „Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein, Pfalzgraf bei Rhein“, wie sein Titel weiter lautete, stand damit in der Linie der ranghöchsten Würdenträger des Reichs.

Die Stammeslinie Pfalz-Neuburg

Als 1505 der junge Ottheinrich (1502-1559) als erster Fürst mit dem vererbbaren Titel Pfalzgraf die neue Wittelsbacher Seitenlinie Pfalz-Neuburg mit dem Familiensitz in Neuburg an der Donau übernahm, übertrug er mit seinem Weggang in die Pfalz das Territorium an seinen Vetter und Gläubiger Wolfgang von Zweibrücken (1526-1569). Wolfgangs Sohn Philipp Ludwig (1547-1614) ist der Vater unseres Hilpoltsteiner Fürsten Johann Friedrich. Den Familiensitz in Neuburg erhielt jedoch dessen älterer Bruder Wolfgang Wilhelm (1578-1653). Diesem wiederum folgte als Haupterbe sein Sohn Philipp Wilhelm nach (1615-1690).

Stammbaum - männliche Linie des Hauses Pfalz-Neuburg (PDF-Dokument, 200,10 KB, 30.07.2025)

Die Strahlkraft der Pfalz-Neuburger

Die zweite Frau von Philipp Wilhelm war Elisabeth Amalia Magdalena von Hessen-Darmstadt, mit der er 17 Kinder hatte. Es gelang ihm, seine Töchter mit Königen und Prinzen in ganz Europa zu verheiraten. Seine Söhne machte er zu einflussreichen Kirchenmännern, die sogar die Kurfürstenwürde trugen. So erhielt der Stammvater Philipp Wilhelm den Beinamen „Schwiegervater Europas“ und das Haus Neuburg zählte in der 2. H. des 17. Jh. zu den einflussreichsten Familien. So waren sie durch Heirat verbunden mit der Pfalz, Schwaben, dem Haus Brandenburg sowie Österreich, Portugal, Spanien, Italien und Polen. Bspw. sollte die Tochter Eleonore Magdalene Therese (1655-1720) die Großmutter der späteren Kaiserin Maria Theresia werden. Die Kinder Johann Friedrichs hätten gute Partien für den vornehmen Hochadel abgegeben.

Wappen

Das Wappen zeigt den Einflussbereich in Form von Territorien sowie Sonderrechten an. Das Hauptschild ist horizontal einmal und vertikal in vier Spalten unterteilt. Diese acht Felder enthalten:

  1. Haus Wittelsbach (silbern und blau schräg gerautet)
  2. Jülich (in Gold ein schwarzer Löwe)
  3. Herzogtum Kleve (in Rot mit silbernem Herzschild ein goldenes Glevenrad)
  4. Berg (in Silber ein roter Löwe, Gold bewehrt, blau bekrönt)
  5. Grafschaft Veldenz (in Silber ein blauer Löwe, golden bewehrt und golden bekrönt)
  6. Grafschaft Mark (in Gold ein silbern-rot geschachter Balken)
  7. Grafschaft Ravensberg (in Silber drei rote Sparren)
  8. Grafen von Moers (in Gold ein schwarzer Balken)

Das Herzschild mittig aufgesetzt enthält die bedeutende Pfalzgrafschaft bei Rhein (in Schwarz ein goldener Löwe, rot gekrönt, gezungt und bewehrt).

Die Pfalz-Hilpoltstein

Der Lebenszyklus eines Pfalzgrafen war vorgeprägt. Nach einer Kindheit mit entsprechend breiter Bildung und Auslandserfahrung folgte der offizielle Amtsantritt, die Ehe mit Kindern und deren Taufe sowie die Repräsentation und schließlich die würdevolle Beerdigung.

Als 1614 das Familienoberhaupt Philipp Ludwig (1547-1614) starb, wurde das Splitterterritorium erneut geteilt. Johann Friedrich erhielt das vormalige Deputatfürstentum mit den Ämtern Heideck-Allersberg-Hilpoltstein. Die Wittelsbacher Nebenlinie Pfalz-Hilpoltstein war geboren.

Johann Friedrich war allein schon auf Grund seines Familiennetzes und Titels ein begehrter Junggeselle. Es gelang die Eheanbahnung mit der Landgräfin Sophia Agnes von Hessen-Darmstadt. Als Hochzeitsdatum wurde der November 1624 festgelegt. Die Feierlichkeiten dauerten mehrere Tage. Sophia Agnes unterzeichnete ihrem Vater gemäß dem Brauch des Hauses Hessen eine Verzichtserklärung auf alle Ansprüche. Ihr Vater war Landgraf Ludwig V. von Hessen. Zur Hochzeit machte er Johann Friedrich 20.000 Gulden zum Geschenk. Die Hochzeit selbst fand in Hessen-Darmstadt statt, anschließend wurde die Braut nach Hilpoltstein heimgeholt.

Zu diesem Zeitpunkt residierte die Tante von Johann Friedrich, Dorothea Maria im Oberen Schloss, zu dem sie die mittelalterliche Hilpoltsteiner Burg hatte umgestalten lassen. Sie hatte keinerlei öffentliche Funktion, wohnte hier und nutzte Hilpoltstein als Wittum. In Abgrenzung dazu ließ Johann Friedrich für sich und seine junge Familie das Untere Schloss inmitten der Stadt errichten.

Mit Johann Friedrichs Tod endete die Linie Pfalz-Hilpoltstein wieder. Trotz Nachwuchs blieb er ohne Erben. Die Besitzungen fielen an den Familiensitz in Neuburg zurück. 1742 erlosch das Haus Pfalz-Neuburg in männlicher Linie. Karl Theodor aus der Nebenlinie Pfalz-Sulzbach übernahm das Fürstentum und trat 1777/78 auch das Erbe im Kurfürstentum Bayern an. Das Wappen am Hauptportal der Residenz geht auf seine Zeit zurück. Es steht für die Vereinigung der beiden Kurfürstentümer Bayern und der Pfalz.

Kontakt

Frau Julia Isenberg
Telefonnummer: 09174 978-117

Frau Doreen Meister
Telefonnummer: 09174 978-502

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