Gehen Sie in Hilpoltstein auf Stadt-Tour und entdecken sie rund 1000 Jahre Geschichte, Kunst und Kultur!
Das Wahrzeichen Hilpoltsteins liegt von weither sichtbar mitten im Ort auf einem Sandsteinfelsen.
Die Schutzburg zählte zu den bedeutendsten Reichsburgen Mittelfrankens. Ihre Existenz ist bereits seit dem frühen 11. Jh. belegt. Die Burg erlebte ihre Blüte während der Zeit der Herren von Stein im 13. und 14. Jh. Letzte Bewohnerin war Pfalzgräfin Dorothea Maria im 17. Jh. Sie prägte mit ihrem großen Umbau noch einmal maßgeblich das heutige Erscheinungsbild der Anlage.

Das ehemalige Residenzschloss des Pfalzgrafen Friedrich wurde 1619 erbaut und mit wertvollen Stuckdecken des Nürnberger Meisters Heinrich Kuhn ausgestattet. Im erhaltenen Hauptgebäude, das in den Jahren 2009 bis 2012 aufwändig saniert wurde, sind heute das Amt für Kultur und Tourismus mit der Tourist-Information, die Stadtbücherei der Stadt Hilpoltstein und die Außenstelle der vhs im Landkreis Roth untergebracht. In einem weiteren Trakt befindet das Finanzamt.

Stadtgeschichte Hilpoltstein - Im rückwärtigen Gebäude des gleichnamigen Brauereigasthofes "Schwarzes Roß" befindet sich das Museum der Stadt Hilpoltstein. Hier kann unter anderem ein Teil des erhaltenen Wehrgangs der Stadtbefestigung sowie Sammlungen zur Stadtgeschichte besichtigt werden. Auf dem Anwesen befinden sich zudem die Reste einer der ältesten Brauereien Bayerns, Malzhaus und Bierkeller sind noch erhalten.
Aktuell ist das Museum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Döderleinsturm
AdresseDöderleinsweg 2
91161 HilpoltsteinTelefonnummer09174/978-505
Beschreibung
Einziger noch erhaltener Turm der Stadtmauer an der Südwestecke der ehemaligen Stadtbefestigung.
Die um die Altstadt verlaufende Ringmauer war einst mit einigen Türmen bewehrt und geht auf das 13. Jh. zurück. Der im 16 Jh. so benannte Töttlesturm ist der einzige noch erhaltene Turm dieser Art. Lange Zeit wurde vermutet, dass der Turm nach einem Wundarzt namens Döderlein benannt war, was heute widerlegt ist. Der umfangreich restaurierte dreigeschossige Sandsteinquaderbau mit Walmdach wurde 1544 um einen zweigeschossigen Vorbau mit Fachwerkobergeschoss erweitert. Sein heutiger Eingang zum Obergeschoss entspricht der alten Wehrgangshöhe.
Denkmalnummer D-5-76-127-1
Der Döderleinsturm bietet sich als Einstieg in den Stadtmauerrundgang an. Die Wegstrecke beträgt 1,5 Kilometer (Gehzeit: ca. 30 Minuten).

